Page 53 - Hund & Jagd Nr.1
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Vereine & Verbände






 VDH-Umfrage:





 Hundehalter sorgen vor






































       stärkerem Befall drohen Beschwerden wie Verstopfung oder  Bei den Präparaten gegen Parasiten zeichnet sich indes ein
       Blutarmut.                                             Trend zu Kautabletten ab. Hatten im Frühjahr 2015 in einer
                                                              Umfrage des VDH zum Zeckenschutz noch neun Prozent
       Als besonders gefährlich gelten den Hundehaltern im direkten  angegeben auf diese Mittel zu vertrauen, sind es jetzt annä-
       Vergleich allerdings die Zecken. Während das Risiko durch  hernd 34 Prozent. Übertroffen wird dies allein von den Spot-
       Flöhe, Milben, Mücken, Spul- und Bandwürmer im Durch-  ons (48%) und gefolgt von den Halsbändern (23%). Einige
       schnitt mittelhoch eingeschätzt wird, sind die achtbeinigen  Hundebesitzer verwenden verschiedene Mittel im Wechsel.
       Spinnentiere vielen der größte Graus. 41 Prozent halten die
       Gefahr durch Zecken für sehr hoch, weitere 30 Prozent für  Bei  den  Entwurmungsmitteln  erhalten  Kautabletten  die
       hoch. Diese Einschätzung ist durchaus berechtigt, denn die  höchsten Zustimmungswerte hinsichtlich  Anwendung, Ge-
       Plagegeister kommen ab 7⁰C in Wiesen und Sträuchern vor  ruch, Effektivität und Verträglichkeit. Nutzer von Kautablet-
       und können schwerwiegende Krankheiten übertragen - allen  ten gegen äußere Parasiten entwurmen zudem häufiger als
       voran die Borreliose.                                  der Durchschnitt. Und: ein noch größerer Teil - 74 statt der
                                                              62 Prozent des Durchschnitts aller Befragten - fände eine
       Häufig und hartnäckig ist auch der Floh. Rund die Hälfte der  gleichzeitige Behandlung gegen Zecken, Flöhe und Würmer
       Befragten hatte schon einmal mit den blutsaugenden Hüp-  praktisch.
       fern zu tun. Etwa ein Drittel der Betroffenen fand es zudem                                            (BfT)
       schwer, diese wieder loszuwerden. Bei der Bekämpfung gilt
       grundsätzlich, dass eine lückenlose Behandlung des befal-
       lenen Tiers über drei bis vier Monate sichergestellt werden
       sollte, damit sich neu schlüpfende Flöhe aus dem Hundeum-
       feld nicht erneut anheften können.




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